Nutzungsrechte vergeben. ABER FAIR!

Gestern im Rahmen einer Netzwerkveranstaltung wurde mir wieder einmal eine
komische Begebenheit zugetragen. Es geht um die Vergabe an Nutzungsrechten
bezüglich Corporate Design Elementen
.

Es ist Gang und Gebe und keineswegs illegal oder gar falsch, einem Kunden
ein Nutzungsrecht für den Einsatz seines Logos (beispielsweise) zu überschreiben.
Damit kann das Logo weniger kosten, ist jedoch nur für den Einsatz auf dem
bestimmten Werbemedium vorgesehen. Darüber hinaus, will das Logo auf eine Webseite,
muss sich der Client abermals ein Nutzungsrecht vom Designer erkaufen.

Hintergrund kann folgender sein:
Ein Existenzgründer hat in seinem geringen Werbebudget eine Logogestaltung
in vollem Umfang nicht eingeplant. So herrscht die Möglichkeit vor, sich
medienspezifische Nutzungsrechte zu erkaufen, welche damit ermöglichen die
Designleistung in Anspruch zu nehmen, doch abhängig vom Nutzen.

Komisch war für den ehemaligen Kunden einer Designerin, dass er darüber
nicht informiert wurde. Er beschwerte sich über die Drossel, sein Logo
nicht auf seine Homepage übertragen zu dürfen, ohne dafür Geld zu bezahlen.
Die Pflicht eines Designers ist hierbei, seinen Kunden transparent über das
Nutzungsrecht aufzuklären und auf bestehende AGBs hinzuweisen.
Geschieht dies nicht ist mit einer negativen Bewertung „im Volksmund“, also
aus der Sicht eines Kunden/Laien zu rechnen und was „Mundpropaganda“
bewirken kann, das wissen wir alle.

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